Deutscher Suchtkongress
Bd. 1 Nr. 1 (2023): Deutscher Suchtkongress
https://doi.org/10.18416/DSK.2023.967

Cannabiskonsum junger Menschen: Verbreitung und Präventionsansätze (S29)

Cannabisprävention: Ein interaktives virtuelles Lerninstrument

Hauptsächlicher Artikelinhalt

Hannah Strauch (Bayerisches Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung (ZPG) am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), München), Martin Heyn (Bayerisches Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung (ZPG) am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), München)

Abstract

Hintergrund
Cannabis stellt weltweit die verbreitetste und am häufigsten konsumierte illegale Droge dar. Die Prävention des Cannabiskonsums ist bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen besonders wichtig. In dieser Altersgruppe bis 25 Jahre ist die Hirnentwicklung noch nicht abgeschlossen, weshalb jeglicher Konsum psychoaktiver Substanzen mit einem erhöhten Risiko gesundheitlicher Schäden einhergeht. Schule und Freizeiteinrichtungen sind als zentrale Lebenswelten junger Menschen bedeutende Zugangswege für die Cannabisprävention. Um diese zu nutzen, sollten vor Ort agierende Personengruppen bzgl. Cannabis sensibilisiert, aufgeklärt und im Sinne der Prävention geschult werden.


Erläuterung des Versorgungsprojektes
Cannabis stellt weltweit die verbreitetste und am häufigsten konsumierte illegale Droge dar. Die Prävention des Cannabiskonsums ist bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen besonders wichtig. In dieser Altersgruppe bis 25 Jahre ist die Hirnentwicklung noch nicht abgeschlossen, weshalb jeglicher Konsum psychoaktiver Substanzen mit einem erhöhten Risiko gesundheitlicher Schäden einhergeht. Schule und Freizeiteinrichtungen sind als zentrale Lebenswelten junger Menschen bedeutende Zugangswege für die Cannabisprävention. Um diese zu nutzen, sollten vor Ort agierende Personengruppen bzgl. Cannabis sensibilisiert, aufgeklärt und im Sinne der Prävention geschult werden.


Erfahrungen/Erwartungen
Stimmen aus der Praxis zeigen einen enormen Bedarf an Information und Aufklärung bzgl. Cannabis. Neben Angeboten, die sich direkt an Schülerinnen und Schüler richten, adressiert das Lernangebot das fachliche Umfeld. Ziel ist es, die Teilnehmenden bzgl. Cannabis und dessen Konsum zu sensibilisieren und aufzuklären sowie bestenfalls zur Umsetzung von Cannabisprävention in deren beruflichen Setting zu schulen. Während einer ersten Feldphase ab Herbst 2023 soll die Fortbildungsmaßnahme in Bayern evaluiert und überarbeitet werden. Die finale Version wird anschließend der BZgA zur bundesweiten Nutzung zur Verfügung gestellt.


Diskussion und Schlussfolgerung
Aufgrund steigender Konsumzahlen kommt der Cannabisprävention eine immer höhere Bedeutung zu – besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei ist es umso wichtiger, möglichst schnell möglichst viele Personengruppen aus der Lebenswelt junger Menschen in diesem Sinne zu sensibilisieren und zu schulen. Ein asynchrones digitales Angebot könnte hierbei entsprechende Möglichkeiten bieten.


Offenlegung von Interessenskonflikten sowie Förderungen
Ich und die Koautorinnen und Koautoren erklären, dass während der letzten 3 Jahre keine wirtschaftlichen Vorteile oder persönlichen Verbindungen bestanden, die die Arbeit zum eingereichten Abstract beeinflusst haben könnten.


Erklärung zur Finanzierung: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Artikel-Details

Zitationsvorschlag

Strauch, H., & Heyn, M. (2023). Cannabisprävention: Ein interaktives virtuelles Lerninstrument. Deutscher Suchtkongress, 1(1). https://doi.org/10.18416/DSK.2023.967