Deutscher Suchtkongress
Bd. 3 Nr. 1 (2026): Deutscher Suchtkongress
Opioid-Agonisten-Therapie (OAT) bei Opioidabhängigen: Was gibt es Neues?
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Kurzzusammenfassung in leicht verständlicher Sprache
Abstract
Hintergrund und Fragestellung
Ca. 50% der Opioidabhängigen in Deutschland befinden sich in einer Opioid-Agonisten-gestützten Therapie (OAT). Seit Jahren verändert sich an dieser Quote wenig. Zusätzlich zeigen sich bereits jetzt zahlreiche unversorgte Regionen und in den nächsten Jahren könnte sich auch in bislang noch gut versorgten Gebieten die Versorgung nicht mehr aufrecht erhalten lassen. Darüber hinaus ist die OAT immer noch die am stärksten rechtlich regulierte Behandlungsform.
Methoden
Es erfolgte eine selektive Literaturrecherche unter Bezug auf die aktuellen S3-Leitlinien zu Opioidbezogenen und Medikamentenbezogenen Störungen mit Schwerpunkt auf die Opioid-Agonisten gestützte Behandlung.
Ergebnisse
Es werden einerseits relevante Neuerungen für die OAT und auch die Änderungen der entsprechenden Richtlinien der BÄK vorgestellt und diskutiert. Schließlich werden Möglichkeiten der Sicherstellung und ggf. sogar Ausweitung des Angebots einer OAT für Opioidabhängige dargestellt.
Diskussion und Schlussfolgerung
Die Opioid-Agonisten-gestützte Behandlung Opioidabhängiger ist evidenzbasiert, aber immer noch rechtlich stärker reguliert als jede andere Behandlung. Darüber hinaus bestehen vielfältige Herausforderungen, um dieses Angebot weiter ausbauen zu können. Relevante Änderungen der aktuellen S3-Richtlinien, sowie der erarbeiteten Richtlinien der BÄK zur OAT werden vorgestellt und diskutiert, wie auch Möglichkeiten, mehr Ärzt:innen für die Beteiligung an der OAT zu gewinnen.
Interessenskonflikte sowie Erklärung zur Finanzierung
Ich bzw. die Koautorinnen und Koautoren erklären, dass während der letzten 3 Jahre keine wirtschaftlichen Vorteile oder persönlichen Verbindungen bestanden, die die Arbeit zum eingereichten Abstract beeinflusst haben könnten.