Deutscher Suchtkongress
Bd. 3 Nr. 1 (2026): Deutscher Suchtkongress

Zwischen Distanz und Nähe - Yoga als Teil eines multimodalen Konzeptes in der Suchthilfe

Hauptsächlicher Artikelinhalt

Cornelia Brammen (Yoga für alle e.V.), Anke Mohnert (Palette e.V.)

Kurzzusammenfassung in leicht verständlicher Sprache

Bindungsarbeit ist ein zentraler Bestandteil der Suchthilfe. Es braucht Zeit und Geduld, um angesichts eines Mangels an Vertrauen und intrinsischer Motivation eine Gruppe aufzubauen, in der sich die Wirkung des Yoga nachhaltig entfalten kann. Yoga besteht aus Bewegungen, Atemübungen und Stille. Yoga kommt aus Indien. Dort ist Yoga Teil des Unterrichts in der Schule. Wenn Menschen süchtig sind, kann Yoga ihnen helfen. Es gibt zwei Vereine, die das gemeinsam ausprobiert haben: YOGAHILFT und Palette e.V. in Hamburg. Sie erzählen beim Suchtkongress, wie sie gemeinsam den suchtkranken Menschen mit Yoga helfen.

Abstract

Hintergrund und Fragestellung
Yoga kann in der Suchthilfe ergänzend zur fachlichen Beratung und Betreuung Erkrankte darin stärken, Selbsteinfühlung und Selbstwirksamkeit zu entwickeln. Erfolge, Rückschläge und Wirkung beim Programm YOGAHILFT in der Suchthilfe

Methoden
Wöchentliche eine Stunde Yoga, angeleitet durch eine zertifizierte YOGAHILFT-Lehrerin mit Zusatzausbildung ‘Yoga und Trauma’ in der vertrauten Umgebung von Palette über mehrere Jahre. Entwicklung einer stabilen Gruppe von 8 - 10 Teilnehmer*innen, die auch bei Raum- und Lehrer*innen-Wechsel stabil bleibt.

Ergebnisse
Erforderliche Rahmenbedingungen und Qualifikation der Beitragenden, die Yoga zu einem wirkungsvollen Beitrag in der Suchthilfe machen. Erfahrungen aus drei Jahren Kooperation von Palette e.V. Hamburg und YOGAHILFT. Wöchentlich eine Stunde Yoga durch eine qualifizierte YOGAHILFT-Lehrerin mit Zusatzqualifikation im Bereich 'Yoga und Trauma'. Enge Zusammenarbeit zwischen beiden Organisationen, gemeinsame Evaluation. Eine Risiko-Analyse vor Beginn der Kooperation hatte als größtes Risiko den Mangel an Vertrauen und intrinsischer Motivation kombiniert mit den Auswirkungen der Sucht bei der Zielgruppe ergeben. Nach Jahr hat sich eine stabile Gruppe Entwicklung einer stabilen aus 8 - 10 Teilnehmer*innen gebildet, die auch bei Raum- und Lehrer*innen-Wechsel stabil bleibt.

Diskussion und Schlussfolgerung
Bindungsarbeit ist ein zentraler Bestandteil der Suchthilfe. Es braucht Zeit und Geduld, um angesichts eines Mangels an Vertrauen und intrinsischer Motivation eine Gruppe aufzubauen, in der sich die Wirkung des Yoga nachhaltig entfalten kann. Yoga besteht aus Bewegungen, Atemübungen und Stille. Yoga kommt aus Indien. Dort ist Yoga Teil des Unterrichts in der Schule. Wenn Menschen süchtig sind, kann Yoga ihnen helfen. Es gibt zwei Vereine, die das gemeinsam ausprobiert haben: YOGAHILFT und Palette e.V. in Hamburg. Sie erzählen beim Suchtkongress, wie sie gemeinsam den suchtkranken Menschen mit Yoga helfen.

Interessenskonflikte sowie Erklärung zur Finanzierung
Ich bzw. die Koautorinnen und Koautoren erklären, dass während der letzten 3 Jahre keine wirtschaftlichen Vorteile oder persönlichen Verbindungen bestanden, die die Arbeit zum eingereichten Abstract beeinflusst haben könnten.

Artikel-Details

Zitationsvorschlag

Brammen, C., & Mohnert, A. (2026). Zwischen Distanz und Nähe - Yoga als Teil eines multimodalen Konzeptes in der Suchthilfe. Deutscher Suchtkongress, 3(1). Abgerufen von https://www.journals.infinite-science.de/index.php/dsk/article/view/3082