Deutscher Suchtkongress
Bd. 3 Nr. 1 (2026): Deutscher Suchtkongress

Opioidsubstituierte Patienten zwischen den Türen - was die unterschiedliche Professionen über die Behandlung wissen sollten

Hauptsächlicher Artikelinhalt

Christina Jaeger (Praxis Dr. med. Annina Nolte-Reimer Suchtschwerpunktpraxis), Hamida Mohibullah (Praxis Dr. med. Annina Nolte-Reimer,FTZ München)

Kurzzusammenfassung in leicht verständlicher Sprache

Patienten, die sich in Substitutionsbehandlung befinden, tauchen an den verschiedenen Anlaufstellen des Gesundheits- und Versorgungssystems immer wieder auf. Nicht selten gelten sie als „schwierig“, „nicht behandelbar“, „non-compliant“ etc. Die Opioidsubstitution ist zwar als Behandlungsform namentlich bekannt, jedoch fehlt es oft an Wissen darüber. Diese Kombination führt nicht selten zu einer unpassenden Behandlung der Betroffenen.


Ziel des Vortrags ist es, den verschiedenen Professionen, die regelmäßig mit diesen Patienten in Kontakt kommen, Wissen über die Substitutionsbehandlung opioidabhängiger Patienten zu vermitteln und die interdisziplinäre Versorgung  zu stärken.

Abstract

Hintergrund und Fragestellung
Patienten, die sich in Substitionsbehandlung befinden, tauchen an den verschiedenen Anlaufstellen des Gesundheitssystems immer wieder auf. Nicht selten gelten sie als „schwierig“, „nicht behandelbar“, „non compliant“ etc. Die Opioidsubstitution ist zwar als Behandlung namentlich bekannt, jedoch fehlt es oft an Wissen über diese. Diese Kombination führt nicht selten zu einer unpassenden Behandlung/Therapie der Betroffenen.

Methoden
Den verschiedenen Professionen, die immer wieder in Kontakt mit diesen kommen, soll Wissen über die Substituitionsbehandlung opioidabhängiger Patienten vermittelt werden. Hierbei finden auch Meinungsbilder von Patienten aus unserer Schwerpunktpraxis Gehör.

Ergebnisse
Ziel ist es, ein Bewusstsein für die Bedürfnisse Substituierter und den Herausforderungen mit ihnen zu schaffen und dadurch die interdisziplinäre Versorgung dieser Klientel zu stärken.

Diskussion und Schlussfolgerung
Der Beitrag beleuchtet die Versorgung opioidsubstituierter Patienten und zeigt auf, wie durch gezielte Wissensvermittlung und den Einbezug von Patientenerfahrungen das Verständnis für ihre Bedürfnisse gestärkt werden kann. Ziel ist es, die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern und eine qualitativ hochwertige Behandlung zu unterstützen

Interessenskonflikte sowie Erklärung zur Finanzierung
Ich bzw. die Koautorinnen und Koautoren erklären, dass während der letzten 3 Jahre keine wirtschaftlichen Vorteile oder persönlichen Verbindungen bestanden, die die Arbeit zum eingereichten Abstract beeinflusst haben könnten.

Artikel-Details

Zitationsvorschlag

Jaeger, C., & Mohibullah, H. (2026). Opioidsubstituierte Patienten zwischen den Türen - was die unterschiedliche Professionen über die Behandlung wissen sollten. Deutscher Suchtkongress, 3(1). Abgerufen von https://www.journals.infinite-science.de/index.php/dsk/article/view/2865