Deutscher Suchtkongress
Bd. 3 Nr. 1 (2026): Deutscher Suchtkongress
FriDA: Frühintervention bei Drogenmissbrauch in der Adoleszenz. Ein Update
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Kurzzusammenfassung in leicht verständlicher Sprache
FriDA ist ein Beratungsangebot für minderjährige Konsumierende und deren Familienangehörige. Mit der aktiven Einbeziehung von Eltern in die Beratung kann man Jugendliche früher erreichen und das ganze Familiensystem besser unterstützen. Bundesweit sind schon über 70 Beratungsstellen mit diesem systemischen Beratungskonzept geschult worden.
Abstract
Hintergrund und Fragestellung
Einleitung
Das FriDA Manual wurde auf der Grundlage der evidenzbasierten Multidimensionalen Familientherapie seit 2019 als Pilotprojekt im Land Berlin und ab dem Jahr 2021 bis 2023 im Rahmen eines bundesweit vom BMG geförderten Projekts in 12 Sucht und Drogenberatungsstellen eingeführt und evaluiert. Seit 2024 wird das systemische FriDA Konzept mit Förderung des BIÖG in weiteren 60 Suchtberatungsstellen im Bundesgebiet geschult und implementiert
Methoden
Material und Methodik
Mit dem FriDA Projekt soll die ambulante Suchthilfe den Bedarf an familienorientierter Beratung bei jugendlichem Drogenmissbrauch systematischer und aktiver beantworten können. FriDA-Beratungen sollen in unterschiedlichen Beratungssettings eine multidimensionale psychosoziale Perspektive eröffnen und je nach Problemlage, geeignete mögliche weitere Hilfsangebote im Jugendhilfe-, Suchthilfe- und medizinischen System initiieren
Ergebnisse
Ergebnisse
Es konnten bisher 72 Beratungsstellen mit dem FriDA Konzept geschult werden. Mit dem FriDA Beratungsangebot können Jugendliche Drogenkonsumierende und deren Angehörige früher und auch ohne justitiellen Auflagen erreicht werden. Die aktive Einbindung und Motivierung der Eltern gilt als ein zentraler Wirkfaktor im Beratungsprozess. Vermittlungsproblem gibt es bei schwer suchtbelasteten Jugendlichen aufgrund mangelnder stationärer Entgiftungs- und Jugendrehaplätze.
Diskussion und Schlussfolgerung
Zusammenfassung
Mit dem FriDA Angebot kann der beobachtete Rückgang der Beratungsnachfrage bei Minderjährigen aufgrund des CanG durch eine bessere Vernetzung im Hilfesystem und den aktiven Einbezug von Eltern begegnet werden.
Literatur
www.frida-beratung.de
Interessenskonflikte sowie Erklärung zur Finanzierung
[Bitte Nichtzutreffendes löschen bzw.ergänzen]
Ich bzw. die Koautorinnen und Koautoren erklären, dass während der letzten 3 Jahre keine wirtschaftlichen Vorteile oder persönlichen Verbindungen bestanden, die die Arbeit zum eingereichten Abstract beeinflusst haben könnten.
Alternativ:
Ich bzw. die Koautorinnen und Koautoren erklären, dass während der letzten 3 Jahre die folgenden wirtschaftlichen Vorteile oder persönlichen Verbindungen bestanden: