Deutscher Suchtkongress
Bd. 3 Nr. 1 (2026): Deutscher Suchtkongress
Von der Vorstellung bis zur Diagnose: Diagnostik bei Erwachsenen mit FASD
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Kurzzusammenfassung in leicht verständlicher Sprache
Manchmal fehlt die Diagnose. Ohne Diagnose kriegt man keine Hilfe. Oder kein Geld für Hilfe. Deshalb kann jeder zu einem Arzt gehen. Der Arzt kann die Diagnose stellen. Nicht jeder Arzt kann das. Hier wird gezeigt wie das geht.
Abstract
Hintergrund und Fragestellung
Die Diagnostik stellt uns im Erwachsenenalter vor Herausforderungen: körperliche Merkmale können sich verwachsen, Angaben von Geburt oder Kindheit können nicht mehr vorhanden sein. Leitlinien für die Diagnostik existieren nur für den Kinder -und Jugendbereich.
Methoden
Im Vortrag wird vorgestellt wie auf Basis der Leitlinien aus dem Kinder- und Jugendbereich eine Diagnostik im Erwachsenenalter erfolgen kann und Best-Practice-Beispiele genannt.
Ergebnisse
Auch im Erwachsenenalter kann die Diagnose Fetales Alkoholsyndrom (oder Subformen) noch gestellt werden – auch wenn es die Diagostiker vor Herausforderungen stellt. Alle Akteure müssen zusammen arbeiten, versuchen Dokumente aus Kindheit- und Jugend zusammenzutragen und den Patienten bei diesem Prozess unterstützen.
Diskussion und Schlussfolgerung
Dieser Vortrag richtet sich an interessierte Kollegen, die selbst Diagnostik im Erwachsenenalter durchführen oder anfangen möchten – aber auch an alle Interessierten, die einen Einblick in dieses Thema kriegen möchten.
Interessenskonflikte sowie Erklärung zur Finanzierung
Ich bzw. die Koautorinnen und Koautoren erklären, dass während der letzten 3 Jahre keine wirtschaftlichen Vorteile oder persönlichen Verbindungen bestanden, die die Arbeit zum eingereichten Abstract beeinflusst haben könnten.