Deutscher Suchtkongress
Bd. 3 Nr. 1 (2026): Deutscher Suchtkongress
Let´s talk about Crack
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Kurzzusammenfassung in leicht verständlicher Sprache
Der Crack-Konsum in deutschen Städten, insbesondere in Frankfurt am Main, nimmt stark zu. Die extrem kurzen Wirkungszyklen führen zu schneller körperlicher Verelendung und überfordern bisherige Hilfesysteme. Die Arbeit analysiert die Lage im Frankfurter Bahnhofsviertel und untersucht aktuelle Ansätze der medikamentösen Substitution. Während Standardlösungen fehlen, zeigen klinische Studien mit Psychostimulanzien (z. B. Methylphenidat) erste Erfolge bei der Senkung des Suchtdrucks. Das Fazit betont, dass neben polizeilichen Maßnahmen vor allem medizinische Innovationen und ein Ausbau der Substitutionsprogramme notwendig sind, um die Situation der Betroffenen nachhaltig zu verbessern.
Abstract
Hintergrund und Fragestellung
Der Konsum von Crack nimmt in vielen deutschen Städten zu. Durch den vermehrten Konsum entstehen Probleme, mit denen viele MitarbeiterInnen des Hilfesystems so zuvor nicht konfrontiert wurden.
Methoden
Erfahrungsbericht aus Frankfurt am Main. Zusammenfassung aktueller Forschungsergebnisse.
Ergebnisse
Ausblick auf Möglichkeiten für den Umgang, bzw. Behandlungsoptionen mit den Folgen des Crackkonsums.
Diskussion und Schlussfolgerung
Ausblick auf Möglichkeiten für den Umgang, bzw. Behandlungsoptionen mit den Folgen des Crackkonsums
Interessenskonflikte sowie Erklärung zur Finanzierung
Der Konsum von Crack hat in deutschen Großstädten, u.a. in Frankfurt am Main, in den letzten Jahren ein besorgniserregendes Ausmaß erreicht. Während die offene Drogenszene im Frankfurter Bahnhofsviertel seit Jahrzehnten als Brennpunkt gilt, stellen die kurzen Wirkungszyklen und das hohe Abhängigkeitspotenzial von Crack die bestehenden Hilfesysteme vor neue Herausforderungen.
Die Ergebnisse zeigen, dass die gesundheitliche und soziale Verelendung der Konsumenten in Frankfurt durch die hohe Frequenz des Konsums ("Binge-Verhalten") beschleunigt wird. In der medizinischen Forschung zeichnen sich jedoch neue Wege ab: Aktuelle Studien zur Behandlung mit Psychostimulanzien (wie modifiziertem Methylphenidat oder Lisdexamfetamin) zeigen erste Erfolge bei der Reduktion des Suchtdrucks (Craving) und der Stabilisierung der Patienten.
Der Symposiums Beitrag soll einen Überblick über die aktuelle Situation und einen Ausblick auf Geplantes vermitteln.