Deutscher Suchtkongress
Bd. 1 Nr. 1 (2023): Deutscher Suchtkongress
https://doi.org/10.18416/DSK.2023.924

Wie kann die S3- Leitlinie „Behandlung Cannabisbezogener Störungen“ die Versorgungspraxis unterstützen? (S18)

Werkstattbericht zum Leitlinienkapitel „Behandlung von Cannabiskonsumstörungen bei Erwachsenen“

Hauptsächlicher Artikelinhalt

Angela Buchholz (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Hamburg)

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Abstract

Hintergrund
Unter Federführung der DG-Sucht wurde in 2022 die S3 Leitlinie „Behandlung Cannabisbezogener Störungen“ bei der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften registriert (AWMF; Reg.-Nr. 076 –005) und über das Jahr finalisiert. Zum Kongresszeitpunkt wird sich die konsentierte Leitlinie im Reviewprozess durch die beteiligten Fachgesellschaften befinden. Leitlinien sollen „Handlungs- und Entscheidungskorridore“ liefern, die Praktiker:innen ihre Arbeit erleichtern sollen. Insgesamt betrachtet werden Leitlinienempfehlungen aus unterschiedlichen Gründen in der Versorgung allerdings oft unzureichend oder gar nicht berücksichtigt. In diesem Beitrag soll in einer Art "Werkstattbericht" ein Überblick über die Arbeit am Leitlinienkapitel "Behandlung von Cannabiskonsumstörungen bei Erwachsenen" gegeben werden mit dem Ziel Entscheidungs- und Arbeitsprozesse in der Erstellung von Leitlinien für praktisch arbeitende Kolleg:innen transparenter zu machen.


Erläuterung des Versorgungsprojektes
Unter Federführung der DG-Sucht wurde in 2022 die S3 Leitlinie „Behandlung Cannabisbezogener Störungen“ bei der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften registriert (AWMF; Reg.-Nr. 076 –005) und über das Jahr finalisiert. Zum Kongresszeitpunkt wird sich die konsentierte Leitlinie im Reviewprozess durch die beteiligten Fachgesellschaften befinden. Leitlinien sollen „Handlungs- und Entscheidungskorridore“ liefern, die Praktiker:innen ihre Arbeit erleichtern sollen. Insgesamt betrachtet werden Leitlinienempfehlungen aus unterschiedlichen Gründen in der Versorgung allerdings oft unzureichend oder gar nicht berücksichtigt. In diesem Beitrag soll in einer Art "Werkstattbericht" ein Überblick über die Arbeit am Leitlinienkapitel "Behandlung von Cannabiskonsumstörungen bei Erwachsenen" gegeben werden mit dem Ziel Entscheidungs- und Arbeitsprozesse in der Erstellung von Leitlinien für praktisch arbeitende Kolleg:innen transparenter zu machen.


Erfahrungen/Erwartungen
Es wird ein kurzer Impulsvortrag gegeben, der v.a. eine gemeinsame Diskussion bzgl. der Nützlichkeit von Leitlinien für die Versorgungspraxis gemeinsam mit den anderen beiden Vorträgen anregen soll.


Diskussion und Schlussfolgerung
Die gemeinsame Diskussion mit dem Auditorium kann Impulse zu Barrieren und Lösungsansätzen für die Implementierung der Leitlinie zu Cannabisbezogenen Störungen liefern.


Offenlegung von Interessenskonflikten sowie Förderungen
Ich und die Koautorinnen und Koautoren erklären, dass während der letzten 3 Jahre keine wirtschaftlichen Vorteile oder persönlichen Verbindungen bestanden, die die Arbeit zum eingereichten Abstract beeinflusst haben könnten.

Artikel-Details

Zitationsvorschlag

Buchholz, A. (2023). Werkstattbericht zum Leitlinienkapitel „Behandlung von Cannabiskonsumstörungen bei Erwachsenen“. Deutscher Suchtkongress, 1(1). https://doi.org/10.18416/DSK.2023.924
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